Donnerstag, 29. Dezember 2016

Über die schönste Zeit des Jahres...

Der 24. Dezember ist da. Die verangegangene Nacht war sehr unruhig und auch recht arm an Schlaf.. einfach durch die Aufregung - ich meine es ist Weihnachten, die Familie ist da, jeder hat gute Laune und alles ist friedlich, nahezu perfekt. So sollte es zumindest sein. Noch in dieser Traumvorstellung gefangen wird man vom schrillen klingeln des Weckers in die wunderbare Realität zurückgeholt. Es ist 7:30 Uhr, pünktlich bin ich ja - es wird höchste Zeit, um aufzustehen. Ich springe also auf, sprinte mit Tempo ins Bad, eine kleine Katzenwäsche muss reichen und für mehr als einen unordentlichen Dutt ist heute auch keine Zeit. In die Klamotten gesprungen geht es in die Küche - schnell wird ein trockener, kalter Toast gegessen, Marmelade würde maßgeblich den Rahmen sprengen, oder erst Käse - das ist nun wirklich nicht auszumalen. Mit einem Schluck Mineralwasser werden die letzten Krümel des staubigen Brotes hinunterbefördert.. wärenddessen ich bereits auf dem Weg in die Garderobe bin. Jacke an, Schuhe auch und los. Verdammt, Autoschlüssel vergessen - nochmal zurück. Autoschlüssel geschnappt - keine Zeit mehr die Tür abzuschließen - egal, ich wohne auf dem Dorf, die Nachbarn werden schon schauen. Und endlich sitze ich im Auto. Die halbstündige Fahrt in die nächste Stadt stellt wahrscheinlich die einzige ruhige Zeit an diesem Tag dar, aber auch nur theoretisch. In Wahrheit nervt es mich, dass jemand Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt hat. Im Kopf gehe ich den weiteren Tagesverlauf durch und bekomme 10 Mini - Burn outs hintereinander. Nach einem frustrierten Jingle-Bells-Karaoke bin ich endlich da. Lieblos parke ich mein Auto im Parkhaus - total schief und irgendwie auf 5, statt auf einer Parklücke, aber egal, heute ist doch sowieso keiner mehr im Einkaufszentrum, oder? Haha, schön wärs! Die halbe Stunde, welche ich im Buchladen an der Kasse stand, sollte mich besser belehren. 130 Läden - rein - kaufen - raus. Es ist mittlerweile Mittag geworden. Eigenlich habe ich Hunger, aber dafür ist keine Zeit. Ich ignoriere mein Magenknurren und renne zurück zum Auto. Der Kofferraum ist voll mit last-minute Weihnachtsgeschenken. Ich ärgere mich über mich selber - in wenig eher hätte ich damit ja schon anfangen können...
Gegen frühen Nachmittag erreiche ich mein zu Hause, freudig feststellend, dass nicht eingebrochen wurde. So, jetzt nur noch die Geschenke einpacken. Mist, Geschenkpapier vergessen, nur noch rosafarbenes ist da - sorry Papa, aber da musst du jetzt durch. Nach gefühlten 30 Stunden war ich endlich fertig damit. Ich habe alles wieder ins Auto geladen und bin irgendwie erleichtert losgefahren. Sicherlich werden sich alle sehr über meine Geschenke freuen. Der Stress hat sich doch wieder gelohnt, schließlich ist es doch die schönste Zeit des Jahres.




















PS: Im Fotografieren dieser Bilder habe ich das erste Mal wirklich dieses typische Weihnachtsgefühl gehabt. Allein draußen - kalt, schnee, ruhig und leise, keiner der etwas von mir wollte - das war ein kleiner Moment der Perfektion. Aber dennoch ist Weihnachten jedes Mal wieder wunderbar, der Stress gehört bei mir zu einem perfekten Weihnachtsfest einfach dazu. Wie ist das bei euch?
Ich wünsche euch noch eine wunderbare Zeit <3

Dienstag, 6. Dezember 2016

Liebster Award und die Weihnachtszeit...


Tannenbäume glitzern in der kalten Luft, wie Sterne am unendlichen Himmelszelt. Ihre Lichter spiegeln sich im vereisten See und daneben steht ein Schneemann. Groß, dick und mit einer Karottennase. Im Hintergrund nimmt man verschwommen die Lichterbögen, Räuchermännchen und Weihnachtssterne wahr, welche Fenster, Tische und Gärten dekorieren. Das Tageslicht setzt sich zu dieser Jahreszeit kaum durch. Es bleibt der gemütliche Dämmerzustand fast den ganzen Tag. Und wenn es die Sonne doch einmal schafft, die schneebedeckten Hügel zu erleuchten, dann glitzert alles noch viel mehr und die Magie ist in jeder Zelle des Körpers zu spüren. Es ist Weihnachten.

Hallo ihr Lieben,
nach dieser kleinen poetischen Einleitung, welche für mich die Weihnachtszeit übrigens perfekt beschreibt, möchte ich nun zum tatsächlichen Thema des heutigen Posts kommen. Ein kleines vorzeitiges Weihnachtsgeschenk war für mich der Tagg "Liebster Award", für welchen ich von der lieben Juliane von Leben laut und leise nominiert wurde. Vielen lieben Dank dafür! :-)
 

 













 1. Wieviel bedeutet euch die Weihnachtszeit und Weihnachten?
Ich denke, mein kleiner Einleitungstext hat diese Frage schon relativ ausführlich beantwortet. Für mich ist die Weihnachtszeit ganz klar die allerschönste Zeit im ganzen Jahr, sozusagen schon fast eine Motivation für den Rest ;-) Für mich gibt es nebenbei gesehen keine bessere Musik, als Weihnachtslieder..

2. Habt ihr Rituale, die ihr jedes Jahr vor Weihnachten durchführt?
Na klar! Und davon nicht wenige...
Ganz oben auf der Liste der Weihnachtsrituale steht bei mir der Besuch des Dresdner Strietzelmarktes. Ich finde, dass dieser der mit Abstand schönste Weihnachtsmarkt überhaupt ist. Da ich in einer dörflichen Gegend wohne und hier jedes Dorf seinen eigenen kleinen Weihnachtsmarkt hat, sind die Wochenenden in der Adventszeit auch immer problemlos ausgefüllt.
Doch auch das Basteln von Deko, oder das Plätzchenbacken gehört für mich zur Weihnachtszeit, wie die rote Mütze zum Weihnachtsmann...
















3. Habt ihr Adventskalender? Selbstgemachte oder gekaufte?
Das ist bei mir bunt gemischt. Auch, wenn ich vermeindlich aus diesem Alter raus sein sollte, kann ich auf meinen Adventskalender nicht verzichten. Der gehört bei mir einfach dazu. Ich habe sowohl einen gekauften, den mir meine lieben Eltern geschenkt haben und auch einen selbstgemachten von meiner besten Freundin. Selbstgemachte Adventskalender sind einfach so besonders, schon allein durch deren Individualität und die Liebe, welche darin steckt.

4. Wie verbringt ihr die Weihnachtsfeiertage?
Nachdem wir am 23. Dezember meinen Geburtstag feiern (Ja, ich habe mir ein optimales Datum ausgesucht, um Geburtstag zu haben :-D) wird der Heiligabend ganz traditionell mit der kompletten Familie und verbracht. Opa, welcher immer den Weihnachtsmann für die Kleinen spielt, darf auch nicht fehlen. Am 25. steht dann das Weihnachtsessen bei den einen Großeltern an und am 26. bei den anderen. Außerdem findet am 2. Weihnachtsfeiertag jedes Jahr das traditionelle Weihnachtskonzert der Musikschulabsolventen statt, bei welchem ich auch involviert bin. Da kommen Jung und Alt zusammen und es ist immer wieder ein Traum...
















5. Dekoriert ihr euer Zimmer oder eure Wohnung weihnachtlich? Wenn ja, wie sehr?
Ich dekoriere ehrlich gesagt nicht ganz so sehr. Natürlich kommen noch ein paar Lichterketten hinzu und die normalen Kerzen werden durch welche in Weihnachtsbaumform ersetzt, aber grundsätzlich bin ich da eher minimalistisch. Vorallem weil ich gerne dem Farbschema meines zu Hauses treu bleiben möchte. Aber dennoch finde ich auch diesen typischen "Weihnachtskitsch" wunderschön, eben nur nicht bei mir daheim..

6. Und wie sieht es mit Silvester aus? Ist dieser Tag für euch wichtig?
Es ist der Start in ein weiteres wunderbares Jahr, also sollte dieser auch gefeiert werden! Ich tue das am liebsten mit meiner Familie. Mit einem leckeren Essen, schönen Spielen, angeregten Gesprächen und Rückblicken über das vergangene Jahr und schließlich auch einigen Silvesterknallern, könnte für mich ein Jahr nicht besser beginnen.
















7. Habt ihr jedes Jahr neue Vorsätze und haltet ihr sie auch ein?
Aber natürlich - wer hat sie nicht? Gesündere Ernährung, mehr Sport, ordentlicher werden, blablabla. Wir alle kennen diese "Guten Vorsätze".
Ich gebe an dieser Stelle ehrlich zu, dass ich es aufgegeben habe, mir pflichtgemäß irgendetwas vorzunehmen, was mir selbst nicht als angenehm erscheint. Warum auch? Ich bin der Meinung, dass man jeden Tag genießen sollte. Die Gesellschaft determiniert uns doch mit genügend Zwängen. Warum sollten wir uns dann auch noch selbst welche auferlegen? Klar, bei gesunder Ernährung bin ich dabei, aber nur, weil ich es heute so will und nicht, weil ich am letzten Tag des Jahres meine Sünden bereue...  
 
Das waren auch schon wieder die Fragen, welche mir im Rahmen des Taggs gestellt wurden. Nun ist es an der Zeit, mir einige für euch einfallen zu lassen.

1. Warum bloggt ihr und was ist eure Motivation?
2. Welcher Mensch ist der wichtigste in eurem Leben und warum?
3. Seid ihr zufrieden mit eurem Vornamen?
4. Was ist euer größter Wunsch?
5. Welche Eigenschaft verabscheut ihr am meisten, in unserer Gesellschaft?
6. Glaubt ihr, dass die Erde der einzige bewohnte Planet im Universum ist?
7. Vegetarismus - super, oder eher unnötig?
8. Welche berühmte Person würdet ihr gerne einmal treffen?

Grundsätzlich ist nun jeder da draußen eingeladen, sich an dem Tagg zu beteilligen. Trotzdem tagge ich hiermit einige Leute, denen ich gerne den "Liebster-Award" überreichen möchte.
Das wären dann AnnikaSarah und Marlene..

Ich hoffe nun, dass sich vielleicht der ein oder andere Blogger da draußen nun angesprochen fühlt und meine Fragen im Rahmen des Taggs beantwortet. Ich würde mich sehr freuen :-)

Nun wünsche ich euch noch einen wunderschönen Abend!
Liebste Grüße, Chiara <3

 
 








Sonntag, 27. November 2016

It's beginning to look alot like christmas...

Hallo ihr Lieben!
Heute gibt es eindlich mal wieder einen neuen Post und dieser soll auf meinem Blog auch direkt einmal die Weihnachtszeit einleiten. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr bereits geschmückt und Weihnachtsmärkte besucht?
Ich bin schon voll und ganz dabei, denn für mich ist die Weihnachtszeit wirklich mit Abstand die schönste Zeit des Jahres. All die leuchtenden, geschmückten Fenster, Weihnachtslieder, Kekse und noch mehr Tee - was gibt es besseres?

Genauso wie der Tannenbaum, gehört für mich auch die restliche Deko dazu. Da Weihnachtszeit gleich Bastelzeit ist, wird die meist selber gemacht. Deshalb gibt es heute mal ein kleines DIY von mir. Die Idee hatte eine Freundin von mir und ich fand sie einfach so niedlich, dass ich sie unebdingt nachbasteln wollte. Und sowas kann ich euch natürlich nicht vorentahlten :-)

Ihr braucht:
- Papier (normales Druckerpapier, oder Transparentpapier)
- Schere oder Cuttermesser
- Lineal
- Bleistift
- Kleber
- eine Lichterkette

Zuerst müsst ihr euer Blatt für die Häuschen-Form falten. Das geht sehr leicht, wenn ihr es einmal verstanden habt. Ihr legt euer Blatt vor euch und faltet die kurze Seite ca. einen cm ein. Das wird später unsere Klebestelle. Das übrige Blatt müsst ihr nun in 4 gleiche Teile teilen. Dafür könnt ihr es einfach zweimal genau in der Mitte falten.
Jetzt überlegt ihr, welche Größe das Häuschen haben soll. Kürzt das gefaltene Blatt einfach auf die gewünschte Größe.

Nun kommt der kreative Part des Projektes. Ihr müsst nun überlegen, welche Motive auf eure Häuschen sollen. Ich habe mich für typische Türen und Fenster entschieden und hier und da mal ein Weihnachtsbaum oder ein Stern. Hier könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen.
Bedenk aber, dass ihr die Motive dann noch ausschneiden müsst, wählt also eher einfache Formen.
Ich habe dann alles mithilfe eines Cutters ausgeschnitten. Eine Schere tut es aber natürlich auch.






















 Wenn ihr damit fertig seid, könnt ihr die Klebestelle mit Leim einstreichen und das Häuschen zusammenkleben. Ihr seht schon, es ist wirklich nicht schwer und macht ganz schön was her.. und das hat sich gerade gereimt :-D

Nachdem ihr euch überlegt habt, wo ihr die Häuser hinstellen wollt, müsst ihr an dieser Stelle die Lichterkette vorbereiten. Ich habe mich für mein Fensterbrett entschieden. Ich habe die Lichterkette wie gewünscht ausgebreitet und an den Stellen, wo die Häuser stehen, ein paar mehr Lichter platziert. Mit ein wenig Tesa sollte das gut zu schaffen sein. Meine Lichterkette ist übrigens von Depot und Batteriebetrieben, das eignet sich hierfür sehr gut.





















Und schon habt ihr eine hübsche weihnachtliche und winterliche Dekoration. Also ich bin total verliebt in meine kleinen Häuschen und freue mich, sie gebastelt zu haben. Da es auch wirklich nicht schwer ist, kann ich nur empfehlen - ran an das Bastelzeug und nachmachen!
Die Motive und das Papier ist natürlich variierbar.

Ih hoffe sehr, dass euch das DIY gefällt und dass ich vielleicht die ein oder andere da draußen animieren konnte, sich auch mal wieder ein wenig Zeit zum basteln zu nehmen. Klar, die Weihnachtszeit ist oft stressig, aber wir sollten uns gerade deshalb nicht den Zauber dieser Zeit nehmen lassen und einfach mal etwas tun, was vielleicht sont keinen Platz im Kalender gefunden hat.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Abend,
Chiara <3

Montag, 14. November 2016

Strahle...

...so hell wie die Sonne, dann kann dir die Dunkelheit nichts anhaben.




















Habt noch einen wunderbaren Abend <3

Dienstag, 8. November 2016

Was ist Glück...?

Hallo ihr Lieben..
Kennt ihr nicht alle diese Situationen, in denen man gefühlt verlassen von jeglichem Glück ist? Diese Momente, welche einfach nur aussichtslos erscheinen, in denen man sich fragt, ob überhaupt noch irgendetwas auf dieser Welt einen Sinn hat, der nur ansatzweise tiefer ist, als die Wurzeln einer Karotte? Ich denke, ihr stimmt mir zu, wenn ich sage, dass um diese Momente wahrscheinlich keiner drum herum kommt - das lässt sich kaum leugnen.
Da kann man nur von Glück sprechen, dass das Leben meist zum größeren Teil aus genau dem Gegenteil besteht.. beziehungsweise bestehen sollte. Ob es so ist, oder eben nicht - das hängt ziemlich stark von uns selbst ab, abgesehen natürlich einmal, vom "materiellen Glück"... Unsere Einstellung zum Leben bestimmt meiner Meinung nach, ob wir glücklich sind, oder nicht. Aber was ist denn jetzt genau dieses Glück, oder der Zustand des glücklich seins. Wie kann man diese Dinge definieren? Kann man das überhaupt?

So gut wie immer, wenn man sich solche Fragen stellt, kommt man am Ende zu dem Entschluss, dass es mal wieder keine allgemeingültige Definition gibt. Aber da ein Jeder auf der Welt, zumindest in seinen Gedanken frei ist, steht es ihm offen, eine eigene Erklärung für die Dinge zu suchen, wenn die Wissenschaft, die Logik und der Verstand nicht in der Lage sind, eine treffende zu liefern.

"Glück kann man nicht kaufen" ist so ein typischer Satz von den Großeltern, der eigentlich schon fast ins Werk der inoffiziellen Gesetze und Normen aufgenommen werden könnte..
Aber denken wir mal ganz bewusst über den Satz nach. Wer ist nicht glücklich, wenn er eine Gehaltserhöhung bekommt? Wenn er im Lotto gewinnt - oder wenn er sich einen teuren Wunsch erfüllen kann - sei es ein technisches Gerät oder eine große Reise. Das erscheint logisch. Kann man Glück also vielleicht doch kaufen?

"Für sein Glück muss man hart arbeiten" ist noch so ein Satz. Wieder zwischen den Buchstaben gelesen, kommen mir auch hier Zweifel auf... Für mich sollte die Arbeit, meine tägliche Beschäftigung nicht "hart" sein. Sie sollte hingegen eine Berufung sein, sie sollte zu den Teilen des Tages gehören, auf die ich zurücksehe und lächle.

"Sei einfach glücklich, dass du gesund bist". Dieser Satz, der wahrer nicht sein könnte, hallt mir immer mit der Stimme meiner Eltern in den Ohren. Sie haben das früher so oft gesagt, gerade dann, wenn ich mal wieder sauer war, ein Spielzeug nicht bekommen zu haben. Meiner Meinung nach ist das eigentlich die Definitionswürdigste Definition von Glück - die Gesundheit, denn wenn man nicht gesund ist, kann man auch nicht glücklich sein. Oder? Sind alle Menschen, welche sich nicht als komplett gesund bezeichnen können, also immer grundsätzlich unglücklich? Ich denke, wohl eher nicht...

Theoretisch könnte man jetzt noch 56571283 weiterer solcher Gedanken nennen, erschließen und erörtern, aber man wird auch nach der 10-Millionsten These noch zu keiner Erleuchtung gekommen sein, denn wie ich es am Anfang meiner Überlegungen bereits vermutete, ist auch das Glück etwas individuelles und es kann für jeden Menschen eine andere Gestalt annehmen. Vielleicht sollten wir uns zukünftig nicht so sehr an Definitionen klammern.. und ich weiß, der Mensch als komplexes Individuum strebt ständig danach. Vielleicht sollten wir manchmal nicht alles hinterfragen und bis ins letzte Detail ergründen wollen, denn auch Unwissenheit, Hinnahme und Akzeptanz können eine gewisse Form von Glück sein.

Ich persönlich finde es sehr interessant zu wissen, was Glück für andere Menschen ist. Man findet heraus, ob man es ähnlich interpretiert, wie die Masse der Gesellschaft. Ob man einige Schnittstellen findet, oder ob seine Ansichten komplett exotisch sind..

...Morgens aufwachen und sehen, dass es geschneit hat.
...Mit einem warmen Tee, Keksen und einem tollen Film ins Bett kuscheln.
...Lob für harte Anstrengungen bekommen.
...Zeit mit einem Menschen verbringen, den ich sehr liebe.
...Nach einem Zahnarzttermin wissen, dass man wieder ein halbes Jahr Ruhe vor diesem Unmensch hat ;-)
...Seinen Blog aufrufen und feststellen, dass man 60 Leser hat - Danke dafür, ihr Lieben. Ihr seid klasse <3

Das war nur ein kleiner Bruchteil der Dinge, die mich glücklich machen. Ich habe mich bewusst für die kleinen Sachen im Leben entschieden, denn auch an denen sollte man sich erfreuen. Es ist wirklich so, wenn man überall ein wenig Glück findet, hat man am Ende eine ganz schöne Menge zusammen.

Mit diesen Worten - deren Ausführungen und der damit verknüpfte Umfang mal wieder ein wenig über das geplante hinausging - möchte ich euch nun eine wunderbare, gute Nacht wünschen.
Vielleicht habt ihr euch ja auch schonmal Gedanken darüber gemacht, was Glück ist, oder wie ihr es für euch definiert. Was war bisher das schönste Ereignis in eurem Leben? Lasst es mich gerne wissen!















Chiara <3

PS: Eine gewisse Person fühlt sich nun angesprochen, vorallem durch das Bild hier. Wenn du das ließt - du trägst einen großen Teil zur Perfektion meines Lebens bei. Ich liebe dich <3

Montag, 31. Oktober 2016

Halloween...

Arm in Arm, laufen wir alle gemeinsam in die Dunkelheit. Wir hören die Äste unter unseren Füßen zerbrechen und nehmen das ein oder andere, mehr oder weniger seltsame Geräusch im düsteren Unterholz wahr. Etwas bewegt sich dort vorne.. Was ist es wohl? Ist es böse? Kommt es auf uns zu? Das Adrenalin schießt durch unsere Adern, mit jedem Schritt, welchen wir weiter hinein in den dunklen Wald laufen, verstärkt sich dieses Gefühl exponentiell. Dieses Gefühl von.. Angst, Herausforderung, ausgeliefert sein... aber auch unglaublichem Glück, eine solch verrückte Familie zu haben :-)












 
Hallo ihr Lieben.
Im heutigen Post soll es mal um aktuellste Anlässe gehen - Halloween. Wir haben heute den 31. Oktober.. der dummerweise dieses Jahr ein Montag geworden ist, weshalb die Halloween-Party vorverlegt werden musste.
Für mich und meine Familie ist Halloween ein genauso feierwürdiges Fest wie Weihnachten und alle freuen sich immer schon sehr lange darauf. Leckere, gruselige Speisen kochen und zubereiten, alles schmücken und natürlich sich selbst verkleiden. Das mag ich an diesem Fest ganz besonders.. Und mal mit dem Make-up zu übertreiben. Die nächtliche Wanderung durch den finsteren Wald, deren Eindrücke ihr ja oben bereits lesen konntet, darf natürlich auch nicht fehlen. :-)

Wie ist das bei euch, mit Halloween? Feiert ihr es? Und falls ja, welchen Charakter oder welches dunkle Wesen habt ihr in diesem Jahr verkörpert?
Lasst es mich gerne wissen! :-)















Nun habt noch einen tollen Halloween-Tag und lasst euch nicht erschrecken!
Gruselige Grüße, Chiara <3

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Irgendwann verbieten sie uns noch, zu träumen...

Hallo ihr Lieben. 
Der Post heute wird mal wieder etwas ausschweifender, aber das solltet ihr bei mir ja mittlerweile gewöhnt sein. Auf die Idee für diese Zeilen brachte mich ein Spaziergang, welchen ich gestern Abend unternahm. Ich lief in der anbrechenden Dämmerung durch den Park - unter mir raschelte das gelbe Herbstlaub, eine kalte Brise streichelte mein Gesicht und ich vergrub mich noch tiefer in meinen riesigen Schal. Viele Menschen waren nicht mehr unterwegs.. das ist so eine mehr oder weniger lästige Nebenerscheinung des vermeindlichen "Kleinstadt-Charmes", aber als ich schließlich an einem kleinen Caffee vorbeikam, lauschte ich kurz dem Gespräch zweier älterer Herren...

"...Irgendwann verbieten sie uns noch, zu träumen."

Ich habe lediglich diesen einen Satz gehört, kenne deshalb auch keinerlei Zusammenhänge. Doch trotzdem haben mich die Worte dieses Mannes zum Nachdenken gebracht und mich noch den kompletten Abend beschäftigt - um einmal ehrlich zu sein.
Wer sind "sie" und warum werden sie dem Mann das träumen verbieten? Seine Antworten auf diese Frage werde ich sicherlich nicht erfahren, aber während man sich so seine Gedanken macht, passiert es schnell, dass man den Sachverhalt auf sich und auf Andere bezieht.

Dass ein Mensch träumt - das ist doch selbstverständlich, oder?
Jeder hat Träume, Ziele, Dinge, die er im Leben einmal erreichen möchte. Träume können real sein, schnell und einfach greifbar. Sie können materiell sein und mit Geld zu erwerben. Ebenso können sie aber auch total verrückt, gar utopisch sein. Sie können so wertvoll sein, dass sie mit nichts auf der Welt zu bezahlen wären. Träume sind klein, groß, fantasievoll und... komplett verschieden.
Träumen ist im Grunde genommen doch für jeden etwas anderes. Manche Leute träumen nur Nachts, andere den ganzen Tag. Einige leben ihren Traum und wieder andere lassen ihre Träume zerplatzen, wie Seifenblasen.

Ich habe nun schon einige Male feststellen müssen, dass sich einige Menschen für ihre Träume schämen, ja, dass sie sich sogar nicht trauen, sie überhaupt zu äußern. Diese Tatsache hat mich beim tieferen Nachdenken tatsächlich sehr schockiert - und genau damit verbinde ich seit gestern auch die Aussage des Mannes.
Ich interpretiere "sie" als unsere Gesellschaft - Eine Gesellschaft welche einerseits so modern scheint, von welcher man denkt, sie hat aus der Vergangenheit gelernt und reifer geworden ist. Doch sie ist ebenfalls eine Gesellschaft der Zwänge, des Hasses und der Rivalität. Höher, schneller, weiter. Genau diese Eigenschaften beschreiben unsere heutige Gesellschaft leider am besten. Wir Menschen sehen uns aus irgend einem Grund ständig als Rivalen und wir glauben, uns in allem gegenseitig übertrumpfen zu müssn. Diese Zwänge, welche uns auferlegt werden, wirken mittlerweile so stark, dass sie sogar beginnen, unsere Träume zu deformieren. Und zwar genau in zwei Richtungen. Die einen Menschen überschlagen sich vor Ehrgeiz und tun alles um ihre Träume zu erfüllen. Die Rücksicht auf andere oder die Umwelt wird dabei komplett außer Acht gelassen. Sie trampeln wie rießige Monster alles nieder, was auch nur mit dem Gedanken spielt, sich ihnen in den Weg zu stellen. Und das zum Leidwesen der anderen Gruppe von Menschen. Das sind die, die sich nicht mehr trauen, überhaupt an das Träumen zu glauben. Viele von ihnen haben die Hoffnung schon lange aufgegeben, weil ihre Träume nicht mit denen der Gesellschaft übereinstimmen.

Soll das wirklich so sein?
Ich finde, es ist an der Zeit, die vermeindlichen Regeln und Normen unserer Gesellschaft einmal zu überdenken. Sie legen uns Steine in den Weg, dessen Überwindung wir uns eigentlich sparen können. Sie lassen dort Probleme entstehen, wo eigentlich gar keine sein müssten - und sie zerstören die Träume der Menschen, welche das Träumen nur vom Träumen an sich kennen, denn viele von ihnen haben es noch nicht erlebt wie es sich anfühlt, wenn tatsächlich einmal ein Traum wahr wird. Versuchen wir doch, diesen Menschen nicht noch das Träumen zu verbieten - denn das ist meiner Meinung nach genauso wichtig wie atmen.

Habt ihr Träume, an denen ihr euch festhaltet? Lebt ihr euren Traum bereits, oder arbeitet ihr darauf hin? Welcher gesellschaftliche Zwang schränkt euch am meisten ein?

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Abend!
Liebst, Chiara :)

PS: Auch ich habe viele Träume. Ein Beispiel wäre weltweiter Frieden...
Oder endlich meinen Brief aus Hogwarts zu bekommen. ;-)